Seitens der Partnervermittlung wird oft dazu geneigt, russische Frauen und Mädchen aus der Ukraine als atemberaubende Wesen darzustellen, die jeden Mann glücklich machen können. Und obwohl viele Männer bestätigen, dass sie mit ihrer russischen Frau glücklich sind, stimmt auch fast jeder der Annahme zu, dass binationale Ehen eine groß Herausforderung darstellen.
Die größten Stolpersteine für das Zusammenleben mit eine Frau aus Osteuropa sind folgende:
1. Sprache: Wie gut ihr Deutsch auch sein mag, wird sie doch zu kämpfen haben, sobald sie in Deutschland wohnt. Sogar Frauen, die fließend Deutsch zu sprechen glaubten, haben Problem, den deutschen Dialekt oder umgangssprachliche Redensarten zu verstehen. Dialekte und formlose Phrasen werden in russischen und ukrainischen Schulen und Hochschulen kaum unterrichtet, daher wird eine russische Partnerin eine Weile brauchen, um sich daran zu gewöhnen. Das Gespräch kann anfänglich mühsam sein, daher ist Geduld angesagt und Hilfe nötig.
2. Heimweh: Die meisten Frauen aus Russland und der Ukraine lieben ihre Heimat, selbst wenn sie sie für ihren Partner verlassen. Es fehlen die gewohnte Umgebung, Freunde und Verwandte. Heimweh vergeht mit der Zeit, so wie neue Freundschaften geschlossen werden und eine neue Arbeitsstelle angetreten wird. Aber die ersten paar Monate sind sicherlich ein wenig hart. Das darf man nicht persönlich nehmen – Heimweh ist ein ganz natürliches Gefühl und 99% der russischen Frauen machen diese Phase durch.
3. Anpassung: Ein weiter große Herausforderung für eine Russin, die nach Deutschland oder Österreich umzieht, ist die Anpassung an das Leben hier. Viele Frauen müssen Auto fahren oder das zwanglose Plaudern mit Nachbarn erlernen. Diese Details sind in Russland und der Ukraine anders, also anfänglich kann ein Gefühl der Verlorenheit und Frustration entstehen.